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Anzahlung beim Tattoo: Höhe, Regeln und No-Shows

Die Anzahlung sichert den Termin und die Vorarbeit am Motiv. Damit es keinen Streit gibt, braucht es klare Regeln. Hier ist, was üblich ist und wie es sauber läuft.

Stand: 10.10.2026 · von Tattoofin

Wie hoch ist eine Tattoo-Anzahlung?

ProjektHäufige Anzahlung
Kleines Motiv, ein Terminca. 50–100 €
Mittleres Motiv, eine längere Sitzungca. 100–200 €
Großes Projekt (Sleeve, Rücken), mehrere Sitzungenca. 150–300 € oder 10–30 % des Preises

Die Anzahlung deckt vor allem die Vorarbeit (Entwurf, Beratung) und den geblockten Termin. Sie sollte im Verhältnis zu diesem Aufwand stehen.

Absage, Verschieben, No-Show

  • Rechtzeitig abgesagt (z. B. mehr als 48 Stunden vorher): Anzahlung wird auf einen neuen Termin übertragen.
  • Kurzfristig abgesagt oder nicht erschienen: Das Studio behält die Anzahlung ein, weil der Termin nicht mehr vergeben werden kann.
  • Studio sagt ab: Neuer Termin oder volle Rückzahlung.
  • Verrechnung: Die Anzahlung wird immer mit dem Preis des Tattoos verrechnet.
Am wichtigsten: Der Kunde muss die Regeln vor dem Bezahlen kennen und bestätigen. Das vermeidet Streit und ist dein stärkster Beleg, falls jemand die Zahlung später über seine Bank zurückbuchen will.

Muster: faire Anzahlungsbedingungen

Diesen Text kannst du als Vorlage nutzen und an dein Studio anpassen:

„Die Anzahlung sichert deinen Termin und wird mit dem Preis deines Tattoos verrechnet. Sagst du den Termin weniger als 48 Stunden vorher ab oder erscheinst du nicht, behält das Studio die Anzahlung ein. Verschieben ist nach Absprache möglich. Sagt das Studio den Termin ab, bekommst du die Anzahlung zurück.“

Hinweis: Muster ohne Gewähr, keine Rechtsberatung. Passe Fristen und Höhe an dein Studio an.

Anzahlung digital einsammeln

Bar, Überweisung oder PayPal „Freunde“ sind unpraktisch und schlecht belegt. Besser: ein Zahlungslink mit den Anzahlungsbedingungen.

  1. Im Tattoofin-Portal einen Zahlungslink mit der Art „Anzahlung“ erstellen und per WhatsApp schicken, oder den Kunden an der Theke den QR-Code scannen lassen.
  2. Der Kunde liest deine Anzahlungsbedingungen und bestätigt sie mit einem Häkchen.
  3. Er zahlt per Karte, Apple Pay, Google Pay oder Klarna. Du siehst sofort, dass bezahlt ist.

Häufige Fragen

Wie hoch ist eine übliche Tattoo-Anzahlung?

Häufig sind feste Beträge zwischen etwa 50 und 200 € oder rund 10 bis 30 % des Projektpreises. Bei großen Projekten mit viel Vorzeichnung eher mehr. Entscheidend ist, dass die Höhe im Verhältnis zum Aufwand steht.

Bekomme ich meine Anzahlung zurück, wenn ich absage?

Das hängt von den vereinbarten Anzahlungsbedingungen ab. Üblich: Bei rechtzeitiger Absage wird die Anzahlung auf einen neuen Termin übertragen, bei sehr kurzfristiger Absage oder Nichterscheinen behält das Studio sie ein. Sagt das Studio ab, bekommst du sie zurück.

Wird die Anzahlung mit dem Tattoo verrechnet?

In aller Regel ja. Die Anzahlung ist ein Teil des Preises und wird beim letzten Termin abgezogen.

Darf ein Studio die Anzahlung bei No-Show behalten?

Wenn das vorher klar vereinbart wurde und die Höhe angemessen ist, ist das üblich. Wichtig ist, dass der Kunde die Bedingungen vor dem Zahlen kennt und bestätigt.

Wie kann ich als Studio Anzahlungen digital einsammeln?

Zum Beispiel per Zahlungslink, den du per WhatsApp schickst, oder über eine Zahlseite mit QR-Code. Mit Tattoofin bestätigt der Kunde vor dem Bezahlen deine Anzahlungsbedingungen, gespeichert mit Zeitpunkt.

In 3 Minuten startklar

Zahlungslinks, QR-Zahlseite, Anzahlungen und Ratenzahlung über Klarna für dein Studio. Eingerichtet, getestet, betreut. 0 € Einrichtung, 10 % pro Zahlung, alles inklusive.

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Tattoofin ist kein Kreditgeber und vermittelt keine Kredite. Ratenzahlung und späteres Bezahlen werden von externen Zahlungsanbietern wie Klarna nach deren Prüfung angeboten. Achtung! Kreditaufnahme kostet Geld. Allgemeine Informationen, keine Rechts- oder Finanzberatung.

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